Welche Veränderungen der Beweglichkeit sind bei Senioren wichtig?
Aufstehen
Langsameres oder mühsames Aufstehen nach Ruhephasen.
Treppen & Sprünge
Zögern, Verweigern oder deutlich vorsichtigeres Verhalten.
Spaziergänge
Kürzere Strecke, häufigere Pausen oder deutlich langsameres Tempo.
Gangbild
Lahmheit, steifer Gang, schwankende Bewegung oder veränderte Belastung.
Pflegeverhalten
Probleme, bestimmte Körperstellen zu erreichen oder länger zu stehen.
Alltag
Rutschen auf glatten Böden, Schwierigkeiten beim Einsteigen ins Auto oder beim Hinlegen.
Was kann hinter nachlassender Beweglichkeit stecken?
Osteoarthritis und andere muskuloskelettale Erkrankungen sind häufige Ursachen, aber nicht die einzigen. Auch neurologische Erkrankungen, Muskelverlust, Übergewicht, Schmerzen anderer Ursache oder allgemeine Erkrankungen können Beweglichkeit einschränken.
Bewegung im Alltag dokumentieren
AAHA empfiehlt Beobachtungen aus der häuslichen Umgebung und nennt Videos als hilfreiche Ergänzung, weil manche Probleme in der Praxis weniger deutlich sichtbar sind.
Hilfreiche Videos
Kurze Aufnahmen vom Aufstehen, Treppensteigen, normalen Gehen und Wenden können Veränderungen über Zeit vergleichbar machen.
Wie kann der Alltag sicherer werden?
Rutschfeste Wege
Teppiche oder Matten können auf glatten Böden besseren Halt geben.
Rampen & Stufenhilfen
Je nach Hund können Rampen den Zugang zu Auto oder erhöhten Liegeplätzen erleichtern.
Gute Liegeflächen
Bequeme, gut erreichbare Schlafplätze reduzieren unnötige Belastung.
Unterstützende Geschirre
Passende Hebe- oder Tragehilfen können bei eingeschränkter Mobilität nützlich sein.
Bewegung anpassen
Regelmäßige, tolerierte Bewegung kann sinnvoller sein als seltene starke Belastung.
Wann sollte Beweglichkeit abgeklärt werden?
Neue Lahmheit, deutliches Aufstehproblem, starke Schmerzreaktion, plötzliche Koordinationsstörung, Schwäche oder rasche Verschlechterung sollten untersucht werden.
Quellen & fachliche Grundlage
