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Symptome

Schleim im Kot beim Hund: Was bedeutet das?

Schleim kann zu einem gereizten oder entzündeten Dickdarm passen. Entscheidend sind Häufigkeit, Durchfall, Blut, Pressdrang und der Allgemeinzustand.

Veröffentlicht 24. September 20266 Min. LesezeitAktualisiert 24. September 2026Redaktion HundsGesund3 Quellen

Kurzantwort

Schleim im Kot passt häufig zu einer Reizung oder Entzündung des Dickdarms. Bei Colitis kann die Schleimproduktion zunehmen. Schleim allein verrät aber nicht die Ursache und sollte zusammen mit Kotfrequenz, Pressdrang, Blutbeimengungen und Allgemeinzustand betrachtet werden.

Was kann Schleim im Kot beim Hund bedeuten?

Der Dickdarm produziert natürlicherweise Schleim. Bei Entzündung kann diese Produktion deutlich zunehmen. Merck beschreibt Schleim, frisches Blut, Pressdrang und häufigeren Kotabsatz als typische Merkmale von Dickdarmdurchfall beziehungsweise Colitis.

Welche Begleitzeichen passen zu einem Dickdarm-Muster?

Häufiger Kotabsatz

Mehr Toilettengänge, häufig mit kleineren Kotmengen.

Pressdrang

Der Hund setzt sich häufiger ab oder presst, obwohl nur wenig Kot kommt.

Schleim

Sichtbarer Schleim kann den Kot überziehen oder beigemischt sein.

Frisches Blut

Hellrotes Blut kann bei Dickdarmproblemen gemeinsam mit Schleim auftreten.

Was solltest du dokumentieren?

Häufigkeit

Einmalige Schleimbeimengung oder wiederholt über mehrere Kotabsätze?

Kotkonsistenz

Geformt, weich oder wässrig?

Blut

Frisches rotes Blut, größere Blutmengen oder schwarzer teerartiger Kot?

Pressen und Schmerzen

Starker Pressdrang, Unruhe oder Schmerzen beim Kotabsatz?

Begleitsymptome

Erbrechen, Appetitverlust, Gewichtsverlust oder deutliche Mattigkeit?

Wann sollte Schleim im Kot abgeklärt werden?

Quellen & fachliche Grundlage